Themen des Mittelstands im Blick

Karl Klein MdL besuchte die Wieslocher Glaserei Sauer

Im Ausstellungsraum: Gerolf Sauer, Christian Wanner, Werner Philipp, Gudrun und Christine Sauer, Adrian Seidler (dahinter) und Karl Klein MdL.
Im Ausstellungsraum: Gerolf Sauer, Christian Wanner, Werner Philipp, Gudrun und Christine Sauer, Adrian Seidler (dahinter) und Karl Klein MdL.
Wiesloch. "Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche" – so lautet ein bekanntes Zitat. Dies könnte auch die Handlungsmaxime der Wieslocher Glaserei Sauer sein, die im vergangenen Jahr ihr 125-jähriges Firmenjubiläum feierte. Gerolf Sauer, Inhaber der dritten Generation, führt das erfolgreiche mittelständische Familienunternehmen, seine Frau Gudrun und die 30-jährige Tochter Christine arbeiten im Betrieb mit. Aktuell war der Landtagsabgeordnete Karl Klein (CDU) gemeinsam mit Adrian Seidler, Werner Philipp und Christian Wanner von der CDU Wiesloch in der Glaserei vor Ort, um sich über den Betrieb zu informieren und auch um zu erfahren, ob und wo der Schuh drückt. „Die Auftragslage ist sehr gut“, berichtet der Firmenchef, „aber das kann sich in unserem Bereich auch sehr schnell ändern.“ 

Sechs Mitarbeiter sind für das traditionsreiche Wieslocher Unternehmen tätig, dessen Aufgabengebiet neben der Verglasung auszugsweise auch die Herstellung von Fenstern und Türen aus Holz und Holz-Aluminium wie auch die Montage von Rollläden umfasst. 35 Jugendliche hat Gerolf Sauer bisher ausgebildet, eine stolze Zahl. Auch jungen Menschen, die in der Schule keine herausragenden Schüler waren, hat er eine Chance gegeben, was den Landtagsabgeordneten Klein hinsichtlich der Themen „Bildung und Ausbildung“ und „soziale Verantwortung“ natürlich interessierte.
 
Nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik ist ferner die Unternehmensnachfolge im Mittelstand von großer Bedeutung, geht es hier doch beispielsweise um Arbeitsplätze. Ein Thema, das bei der Glaserei Sauer überhaupt keines ist und in ganz weiter Ferne liegt. Aber wenn einmal ein Wechsel erfolgen sollte, dann wird die Flamme durch Christine Sauer weitergetragen werden. Die sympathische 30-Jährige ist seit dem Jahr 2010 Glasermeisterin und Gebäudenergieberaterin (HWK) und mit viel Herzblut bei der Sache. Bei einem Rundgang nahmen Gerolf und Christine Sauer unter anderem zu den Themen Wärmedämmung, Belüftungskonzepte, CE-Kennzeichnung und Sicherheitstechnik (Einbruchschutz) Stellung. Eine Besichtigung des Ausstellungsraums rundete den Besuch der Christdemokraten ab. (Text/Foto: Busse)

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