Vollsperrung der K 4170 Dielheim – Rauenberg

AUS DER FRAKTION

Werner Philipp, Stadtrat
Werner Philipp, Stadtrat
Sehr geehrter Herr Kreisrat Sauerzapf, lieber Bruno

die Sperrung der K 4170 zwischen Dielheim und Rauenberg hat vor allem in AltWiesloch zu den befürchteten langen Staus und Verzögerungen im Berufsverkehr geführt. Am Morgen stauten sich die Autos teils bereits am Ortsausgang Dielheim in Richtung Wiesloch. Wohl aufgrund der nun schon langen Ankündigung ist an anderen Stellen das ganz große Verkehrschaos ausgeblieben. Deutlich steigerte sich der Verkehr aber auf den Nebenstrecken z.B. Gauengelloch-Ochsenbach-Maisbach-Nußloch.Diese Situation wird sich sicherlich über die gesamte geplante Bauzeit, also bis 10. April 2018 nicht ändern.
 
Für die Betroffenen, insbesondere die Anwohner, eine kaum zumutbare erhebliche Belastung, die vor allem von der Lärmbelästigung und Verkehrsgefährdung ausgeht.
 
Maßgeblich davon beeinträchtigt sind in dieser Zeit auch der Regionalbusverkehr bzw. die Anschlüsse der SWEG im Raum Wiesloch-Waldorf, sowie am Bahnhof Rot-Malsch. In den Hauptverkehrszeiten sind längere Fahrtzeiten beim Linienverkehr praktisch vorprogrammiert. Betroffen sind vor allem die Buslinien 702 und 707.
 
Vorausschauend von der SWEG gut geplant war die Vorverlegung der Schülerbusse um 10 Minuten.
 
Wir als Mitbetroffene appellieren deshalb an Sie, als unsere politischen Vertreter, sich für eine Verkürzung der Bauzeit einzusetzen. Zumindest könnte durch zusätzliche Samstagsarbeit in den Baustellen eine Reduzierung zu erzielen sein. Dies wäre für Anwohner und unmittelbar Betroffene eine, wenn auch nur eine geringe, Erleichterung. Auch ist für uns unverständlich, dass von April bis Oktober 2018 eine Bauunterbrechung stattfinden soll.
 
In den kommunalen Gremien, in denen wir uns ehrenamtlich engagieren, wird uns gesagt, dass dies mit Rücksicht auf die Landesgartenschau 2018 in Heilbronn geschieht. Die K 4170 ist zwar regional eine wichtige Verkehrsverbíndung für den Berufsverkehr, hat aber aus unserer Sicht keinerlei überregionale Funktion, die für die Landesgartenschau relevant wäre. Gerade eine Bauzeit im Sommerhalbjahr bietet doch vielen die Möglichkeit Alternativen wie Fahrrad oder Kleinkraftrad zu nutzen.
 
Deshalb unsere Bitte an Sie, dafür einzutreten, dass wenigstens die vorgeschlagenen und sicher möglichen Optimierungen im Bauablauf genutzt werden. Schon die geringste Bauzeitverkürzung oder die bei Verlegung der Bauzeit ermöglichten Verkehrsalternativen, wären eine deutliche Entlastung und Erleichterung für Verkehrsteilnehmer, Anwohner und sonst regional Betroffene.
 
Für Ihre Bemühungen sagen wir Ihnen herzlichen Dank!
 
Im Namen vieler Betroffener
 
mit freundlichen Grüßen
 
Werner Philipp
Ehrenamtl. Stellvertreter des Oberbürgermeisters
Stadtrat Wiesloch
Ortschaftsrat Schatthausen
Vorstandsvorsitzender Kirchl. Sozialstation Wiesloch
 
 
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Kopie an:
 
Dr. Stefan Harbarth, MdB                
 
Dr. Lars Castelucci, MdB
 
Karl Klein, MdL
 
Kreisrat Bruno Sauerzapf                       
 
Kreisrat Gerolf Sauer
 
Kreisrat Franz Schaidhammer        
 
Kreisrätin Gitta Martens-Aly

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